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Syrische Panzer greifen UN-Beobachter an

Archivmeldung vom 31.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ban Ki-moon Bild: Marcello Casal Jr. / de.wikipedia.org
Ban Ki-moon Bild: Marcello Casal Jr. / de.wikipedia.org

In Syrien sind am Sonntag Beobachter der Vereinten Nationen (UN) von Panzern der Armee angegriffen worden. Wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag vor Journalisten in New York bestätigte, hatten die Einheiten des syrischen Militärs einen Konvoi der UN-Beobachter angegriffen.

Demnach habe die Armee General Babacar Gaye und dessen Team am Sonntag "zweimal ins Visier genommen". Ban zufolge sei allerdings niemand verletzt worden. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden zunächst nicht bekannt.

Syrische Rebellen nehmen Versorgungsroute Richtung Türkei ein

Syrische Rebellen haben am Montag nach eigenen Angaben eine Versorgungsroute, die in die Türkei führt, eingenommen. Der örtliche Rebellenkommandeur sagte, dass eine strategische Anhöhe im Nordwesten von Aleppo, auf der sich bislang ein Kontrollpunkt der Regimetruppen befunden hatte, erobert werden konnte. Für die Aufständischen ist dies ein wichtiger strategischer Erfolg, da sie nun Waffen und anderen Nachschub erhalten können. Das Assad-Regime verliert die Kontrolle über immer mehr Grenzpunkte nahe der Türkei. Zudem kann die Regierung ihre Anhänger kaum noch mit Nahrung versorgen, da die Rebellen die Zufahrtsstraßen mit Sprengstofffallen ausrüsten.

Die Kämpfe in Aleppo gehen derweil weiter. Assad lässt die Stadt weiterhin aus der Luft bombardieren. Doch die Aufständischen wissen sich auch mit wenigen Waffen zu wehren. Sie setzen Panzerfäuste und Kalaschnikows gegen die Regime-Treuen ein. In Aleppo droht nun eine Pattsituation wie in Homs.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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