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Ökonom: Währungsunion braucht transparentes Insolvenzverfahren

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Die Europäische Währungsunion braucht ein transparentes und glaubwürdiges Insolvenzverfahren für Staaten, die ihre Schulden nicht mehr tragen können. Diese Ansicht vertritt der Ökonom Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim, berichtet die F.A.Z. So ein Verfahren verhindere, dass für finanzpolitische Entscheidungen eines Eurolandes die anderen Euroländer weiterhin in Haftung genommen würden.

 Fuest hat jetzt skizziert, wie ein Verfahren für einen Schuldenschnitt aussehen könnte, das die finanzielle Stabilität des Euroraums nicht bedroht. Wichtiger Bestandteil seines Konzepts ist ein Vorschlag, wie sich ein solches Verfahren nach und nach einrichten ließe, ohne in der Übergangsphase neue Unsicherheit im Euroraum zu schaffen. Schließlich sei die Euro-Krise nicht überwunden. Zwar machten die Krisenländer erste sichtbare Forschritte, doch könne eine Entwarnung noch nicht gegeben werden, schreibt Fuest in einer Studie mit dem Titel "Die Krise im Euroraum nachhaltig überwinden", die der F.A.Z. vorliegt. Sie wird am Dienstag vom Auftraggeber, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), vorgestellt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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