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Streit um Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener

Archivmeldung vom 20.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Thomas Strobl (2010)
Thomas Strobl (2010)

Foto: Rosenzweig
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Forderung der Grünen, sowjetischen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs eine Entschädigung zu zahlen, stößt in der Union auf Ablehnung. "Eine Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener kommt für uns überhaupt nicht in Betracht", sagte Unions-Fraktionsvize Thomas Strobl (CDU) dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Deutschland habe sich stets um ein ordentliches Verhältnis zu Moskau bemüht. Mit Blick auf die Annexion der Krim durch Russland betonte Strobl: Russlands Präsident Wladimir "Putin würde sich doch ins Fäustchen lachen, wenn wir jetzt entschädigen". Die Grünen zeigten mit ihrer Forderung, "dass ihnen ein außenpolitischer Kompass fehlt", so Strobl weiter.

Andere Unions-Politiker wiesen im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin darauf hin, dass ein solcher Vorstoß eine unabsehbare Folgedebatte auslösen könnte, da beispielsweise auch polnische Kriegsgefangene in Deutschland großes Leid erlebt hätten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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