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Obama in Hiroshima: Forderung nach einer Welt ohne Atomwaffen

Archivmeldung vom 27.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Barack Obama Bild: Jordan Ray, on Flickr CC BY-SA 2.0
Barack Obama Bild: Jordan Ray, on Flickr CC BY-SA 2.0

Barack Obama hat am Freitag als erster US-Präsident die japanische Stadt Hiroshima besucht - über der die Amerikaner 1945 eine Atombombe abwarfen. Die Staaten, die gegenwärtig Atomwaffen besitzen, müssten die Furcht überwinden und endlich den Mut aufbringen für eine Welt ohne Atomwaffen, mahnte Obama in seiner Rede im Friedenspark von Hiroshima. Man müsse Lehren aus den damaligen Schreckensereignissen ziehen.

Die Weltgemeinschaft trage die Verantwortung dafür, dass sich ein Leid wie in Hiroshima und Nagasaki nicht noch einmal ereigne. Die US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August und Nagasaki am 9. August 1945 waren der erste und bislang einzige Einsatz von Atomwaffen in einem Krieg. Japan und die USA hätten aus der Geschichte gelernt und Freundschaft geschlossen, so Obama.

Der US-Präsident hatte während seines Besuches im Beisein des japanischen Premier Shinzo Abe einen Kranz am Mahnmal für die Opfer der Atombombenabwürfe niedergelegt und warnte in seiner Rede eindringlich vor den Gefahren eines Nuklearkriegs.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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