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Wirtschaft in Sorge vor neuen US-Sanktionen

Archivmeldung vom 15.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Nord Stream: Verladung der betonummantelten Rohre im Hafen Slite auf Gotland
Nord Stream: Verladung der betonummantelten Rohre im Hafen Slite auf Gotland

Foto: C-M
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Neue Sanktionsandrohungen aus den USA schrecken deutsche Unternehmen auf, die Geschäfte mit Russland machen: Grund ist ein von demokratischen und republikanischen Senatoren vorgelegter Gesetzentwurf zur "Verteidigung der Sicherheit Amerikas gegen die Aggression des Kreml", der über die im vorigen Jahr gegen den Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 angedrohten Sanktionen gegen mit Russland geschäftlich verbundene Unternehmen hinausgeht.

"Dieser Entwurf sorgt bereits jetzt für Unruhe unter unseren Mitgliedsunternehmen, weil er in der gegenwärtigen Form erheblich in Geschäftsbeziehungen mit russischen Partnerfirmen eingreifen würde", sagte der Vorsitzende des Ostausschuss-Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, Michael Harms, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Pläne könnten auch den Finanzmarkt in Mitleidenschaft ziehen. "Auch russische Staatsanleihen und der Bankenmarkt könnten Zielscheibe von Sanktionen werden, mit erheblichen Auswirkung auf die Arbeit deutscher Banken und die Finanzierung europäisch-russischer Projekte", warnte Harms. Mit den Sanktionen wollen die US-Senatoren Russland unter anderem für Wahlmanipulationen in den USA, für Cyber-Angriffe und die Intervention im an die Ukraine angrenzenden Asowschen Meer bestrafen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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