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Wintershall-Chef für Lockerung der Russland-Sanktionen

Archivmeldung vom 06.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Andrea Damm / pixelio.de
Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Nach mehr als drei Jahren diplomatischer Eiszeit plädiert Wintershall-Chef Mario Mehren dafür, die gegenseitigen Sanktionen zwischen Europa und Russland aufzuweichen. "Wir müssen einen Weg finden, wie wir die gegenseitigen Sanktionen jetzt auch wieder abbauen können", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Öl- und Gaskonzern dem "Handelsblatt". Die Stimmung in Moskau drohe zu kippen.

Die Russen "verlieren langsam die Geduld", sagte Mehren. Er fürchtet, Russland könnte sich von Europa abwenden. Gerade wenn es um eine sichere und bezahlbare Gasversorgung gehe, sei Europa aber "auf Russland angewiesen", erklärte Mehren.

Um den Russen eine Perspektive aufzuzeigen, schlägt der Chef der BASF-Tochter vor, die Sanktionen schrittweise zu lockern, wenn Russland im Gegenzug Teile des Minsker Abkommens umsetze. Bislang will die EU die Sanktionen aber nur dann aufweichen, wenn Russland alle 13 Punkte des Abkommens, das den Krieg in der Ostukraine stoppen soll, vollständig umsetzt.

Grundsätzlich schaden die Sanktionen nur Deutschland da Russland alle Rohstoffe und Produktionsanlagen besitzt. Wenn eine deutsche Firma Russland nicht mehr beliefern darf übernehmen dies in der Regel US-Amerikanische die weiterhin praktisch unbeschränkt an Russland liefern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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