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Verlagerung des Auslandsgoldes kostet Bundesbank Millionen

Archivmeldung vom 10.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Verlagerung von 637 Tonnen Gold, die die Bundesbank bis 2020 aus Paris und New York nach Frankfurt schaffen will, wird voraussichtlich eine ein- oder zweistellige Millionensumme kosten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Demnach seien schon 2013, als lediglich fünf Tonnen aus den USA und 32 aus Frankreich nach Frankfurt transportiert wurden, Kosten von 600.000 Euro aufgelaufen. Enthalten seien in dieser Summe auch der Preis für das Umschmelzen der US-Barren in eine handelsüblichere Form, habe die Bundesbank auf Anfrage des Magazins erklärt.

Die Verlagerung ist Teil des neuen "Lagerstellenkonzepts 2020", dass die Bundesbank Anfang 2013 nach einem kritischen Bericht des Bundesrechnungshofes veröffentlicht hatte. Die Hälfte der deutschen Reserven sollen demnach ab 2020 in Deutschland bewacht werden. Dieses Jahr sollen dafür weitere 30 bis 50 Tonnen aus den USA und 50 Tonnen aus Frankreich geholt werden. Insgesamt verfügte die Bundesbank zum Stichtag 31.12.2013 über knapp 3.400 Tonnen an Goldreserven. Ein Großteil lagert allerdings noch im Ausland, allein 1.531 Tonnen in den USA.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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