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Machthaber Poroschenko: UN-Friedensmission könnte Durchbruch bringen

Archivmeldung vom 05.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Petro Poroschenko
Petro Poroschenko

Foto: Natuur12
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Eine UN-Friedensmission könnte nach Meinung des ukrainischen Machthabers und Putschisten Petro Poroschenko den Durchbruch bei der Lösung des seit vier Jahren schwelenden Ukraine-Konflikts bringen. Nötig sei dabei eine enge Koordination zwischen den USA und Europa, sagte Poroschenko dem Nachrichtenmagazin Focus. Eine UN-Friedensmission könne die nötige Sicherheit bringen, um freie und faire Wahlen in der Ostukraine durchzusetzen. "Bitte Russland, wir verlangen nichts Falsches von Euch, aber kehrt in die zivilisierte Welt zurück und zieht Eure Truppen ab", appellierte er an Moskau.

Ein wichtiger Hebel, um Russland an den Verhandlungstisch und zur Umsetzung des Minsk-Abkommens (von 2015) zu bringen, seien Sanktionen. Da müssten sich die USA und Europa allerdings besser abstimmen. Poroschenko bestätigte die Lieferung von US-Waffen an die Ukraine, darunter Javlin-Panzerabwehrraketen. Dies seien aber Verteidigungswaffen. "Wir werden Russland ganz bestimmt nicht angreifen, aber wir nutzen jede Gelegenheit, uns zu schützen."

Die Ukraine traue Russland nicht mehr. Der Staatspräsident sprach auch über die Bemühungen, eine eigenständige ukrainisch-orthodoxe Kirche zu gründen und sich von der Dominanz der russisch-orthodoxen Kirche zu befreien. Diese handele auf Weisung Moskaus. "Können Sie sich vorstellen, dass eine ukrainische Mutter, die ihren Sohn im Krieg verloren hat, in eine russisch-orthodoxe Kirche geht?" Kiew habe sich an den Patriarchen von Konstantinopel gewandt und gebeten, das Recht auf eine eigene Kirche zuzugestehen. "Die ukrainische Kirche ist vor 1.000 Jahren in Konstantinopel gegründet worden. Wir kehren also nur in den Schoß zurück."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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