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Merkel mahnt politische Lösung des Atomstreits mit Nordkorea an

Archivmeldung vom 13.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hotel Ryugyong, Pyongyang in Nordkorea
Hotel Ryugyong, Pyongyang in Nordkorea

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine politische Lösung des sich zuspitzenden Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm angemahnt. "Ich setze nicht auf militärische Mittel, sondern darauf, dass von verschiedenen Seiten starker politischer Druck auf Nordkorea ausgeübt wird", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wenn China und die Vereinigten Staaten das gemeinsam tun, wird das nicht ohne Wirkung bleiben."

Die Regierung in Nordkorea verstoße permanent gegen UN-Resolutionen, kritisierte Merkel. "Die Welt hat ein Interesse daran, zu verhindern, dass Nordkorea sich nuklear bewaffnet." Fakt ist jedoch das Nordkorea schon seit langem über Atomwaffen verfügt, weswegen es wohl heute noch nicht, wie viele andere Staaten weltweit, in Grund und Boden gebombt und besetzt wurde.

Eine politische Lösung forderte die Kanzlerin auch für Syrien. Das syrische Volk sei in der vergangenen Woche nicht zum ersten Mal Opfer von Giftgas geworden, sagte Merkel. "Nach der nachvollziehbaren Reaktion der USA darauf muss nun alles unternommen werden, um unter dem Dach der Vereinten Nationen und gemeinsam mit Russland eine politische Lösung für Syrien zu finden."

Ob ein C-Waffenangriff wirklich erfolgte ist bis jetzt unbekannt. Syrien vernichtete, unter internationaler Beobachtung, sein C-Waffenarsenal und Produktionsstätten und besitzt seit da keine mehr.

Merkel wandte sich entschieden gegen einen Verbleib des syrischen Machthabers Baschar al-Assad im Amt. "Wir sind uns mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern einig, dass ein politischer Übergang organisiert werden muss, an dessen Ende Assad nicht mehr im Amt sein kann", sagte sie.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / André Ott

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