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Nach AKP-Sieg bei Kommunalwahlen: Erdogan droht Gegnern

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Recep Tayyip Erdoğan, 2012
Recep Tayyip Erdoğan, 2012

Foto: Gobierno de Chile
Lizenz: CC-BY-3.0-cl
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat nach dem Sieg seiner Partei bei den Kommunalwahlen seinen Gegnern gedroht. Diese hätten "Chaos verbreitet" und "die Interessen der Türkei verraten", sagte der türkische Ministerpräsident am späten Sonntagabend in Ankara. "Sie werden dafür bezahlen." Ab Montag gebe es vielleicht Personen, "die flüchten werden", so Erdogan weiter.

Zuvor war die Regierungspartei AKP als klarer Sieger aus den Kommunalwahlen hervorgegangen. Nach der Auszählung von 92 Prozent aller Stimmen kommt die AKP auf 44 Prozent, über fünf Prozent mehr als bei den letzten Kommunalwahlen. Die größte Oppositionspartei CHP erreichte 29 Prozent der Stimmen.

Der Ausgang des Urnengangs in der Türkei ist auch eine Entscheidung über die politische Zukunft des türkischen Ministerpräsidenten. Erdogan, dessen Partei von einem Bestechungsskandal erschüttert wird, hatte erklärt, sich aus der Politik zurückziehen zu wollen, sollte die AKP unter das Ergebnis von 2009 (38,8 Prozent) fallen. Die Türkei hatte zuletzt mit der Abschaltung des sozialen Netzwerks Twitter und der Video-Plattform YouTube für Aufsehen gesorgt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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