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Bafin besorgt über mögliche Folgen der EZB-Geldpolitik

Archivmeldung vom 26.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Die Finanzaufsicht Bafin zeigt sich besorgt über die möglichen Folgen der durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verursachten Liquiditätsschwemme an den Finanzmärkten. "Die Banken könnten anfangen, riskantere Ertragsquellen zu suchen, um mehr Rendite zu erwirtschaften", warnt der für die Bankenaufsicht zuständige Exekutiv-Direktor Raimund Röseler im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

Erste Anzeichen dafür kann er zwar noch nicht erkennen, doch der Margendruck gerade im Mittelstandsgeschäft bereitet Röseler zunehmendes Unbehagen. "Man muss sich fragen, ob im Kreditgeschäft noch alle Banken risikogerechte Preise verlangen", sagte er.

Trotz des wachsenden Ertragsdrucks für die Banken müssen Privatkunden seiner Ansicht nach nicht die Einführung flächendeckender Strafzinsen für ihre Ersparnisse befürchten. "Private Einlagen haben sich immer als stabile Refinanzierungsquelle bewährt. Banken wollen daher die privaten Einlagen als Basis für die Refinanzierung behalten", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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