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Experte: Im schlimmsten Fall droht Europa japanisches Szenario

Archivmeldung vom 30.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der stockende Aufschwung in Europa könnte Konjunkturforschern zufolge zu einer Dauerkrise wie in Japan führen: "Es ist nicht die wahrscheinlichste Prognose, aber im schlimmsten Fall droht dem Euroraum ein japanisches Szenario", sagte Ferdinand Fichtner, der Leiter Konjunkturabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) der F.A.Z.

In Japan hielt die Deflation die Menschen lange vom Kaufen ab und Konjunkturprogramme und eine schrumpfende Wirtschaftskraft ließen die Schuldenquote sprunghaft steigen, berichtet die Zeitung. Zwar sei der Euroraum noch ein gutes Stück von diesem Szenario entfernt. Die konjunkturelle Entwicklung in den 18 Euroländern bezeichnet Fichtner jedoch als "wackelig und uneinheitlich". Der im vergangenen Jahr entstandene Eindruck, es gebe eine breit angelegte Erholung im Euroraum, habe sich erst einmal nicht bestätigt. Lediglich dem starken Zuwachs des Bruttoinlandproduktes (BIP) in Deutschland um 0,8 Prozent sei es zu verdanken, dass dem Euroraum insgesamt mit einem Plus um 0,2 Prozent im ersten Quartal zumindest ein "Mini-Wachstum" gelungen ist.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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