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Neuer Wehrbeauftragter will Kampfpanzer und Mörser für Bundeswehr in Afghanistan

Archivmeldung vom 06.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Patrouille Bild: Bundeswehr/Stollberg/Martin Stollberg
Patrouille Bild: Bundeswehr/Stollberg/Martin Stollberg

Der designierte Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, hat den Einsatz von schweren Kampfpanzern und Mörsergranaten zum besseren Schutz der Bundeswehr in Afghanistan gefordert.

"Die Bundeswehr müsste einige der Leopard 2-Kampfpanzer nach Kundus schaffen, die hier in Deutschland in Depots stehen", sagte der FDP-Politiker dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). Der Kampfpanzer Leopard 2 sei besser gegen Minen geschützt als leichtere Panzer wie der "Marder" oder Patrouillenfahrzeuge wie der "Dingo" und habe zudem eine abschreckende Wirkung gegen Taliban-Angriffe. "Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, überlegt sich zwei Mal, ob er einen deutsche Patrouille angreift", meinte Königshaus, der sein neues Amt als Nachfolger von Reinhold Robbe ab dem 1. Mai antreten wird.

Der Bundeswehr stehe in Afghanistan nicht alles Gerät zur Verfügung, das sie zum eigenen Schutz brauche, meinte der Wehrbeauftragte. So fehlten neben gut geschützten Fahrzeugen Hubschrauber, Mörsergranaten und moderne Aufklärungssysteme. Das Fehlen deutscher Hubschrauber könne allerdings durch amerikanische Maschinen ausgeglichen werden.

Quelle: Der Tagesspiegel

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