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Europawahl: Grünen-Spitzenkandidatin stellt Bedingungen für Unterstützung von Schulz

Archivmeldung vom 01.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ska Keller.
Ska Keller.

Foto: Magnus Manske
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Spitzenkandidatin der Europäischen Grünen für die Europawahlen im Mai, Ska Keller, hat erstmals Bedingungen ihrer Partei für eine Unterstützung des Sozialdemokraten Martin Schulz bei der möglichen Wahl zum Kommissionspräsidenten genannt. "Martin Schulz ist ja nicht gerade ein grüner Ideologe. Er steht für die klassische alte Kohle-und-Industrie SPD. Martin Schulz muss erst mal ein paar richtige Angebote machen", sagte Keller der "Frankfurter Rundschau".

Zugleich benannte sie Klimaschutz, gerechte Sozialpolitik und den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit als grüne Schwerpunkte für die Kampagne. Keller hatte zuvor angekündigt, auf dem Nominierungsparteitag der deutschen Grünen im Kampf um den ersten Listenplatz gegen Rebecca Harms anzutreten, die Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament. "Wir brauchen personelle Veränderungen, wer die Grünen in Europa in den Wahlkampf führt, sollte das auch in Deutschland tun", begründete Keller den Schritt.

Sie war in der abgelaufenen Woche gemeinsam mit dem französischen Agraraktivisten José Bové zu den europäischen Spitzenkandidaten der Grünen gekürt worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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