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Lukaschenko verspricht Antwort: „Gangsterhafte“ Sanktionen der EU

Freigeschaltet am 12.01.2021 um 11:32 durch Anja Schmitt
Alexander Lukaschenko (2015)
Alexander Lukaschenko (2015)

Von Serge Serebro, Vitebsk Popular News - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alexander_Lukashenko_President_of_Belarus.jpg, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44201298

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die jüngsten Sanktionen der Europäischen Union gegen die Wirtschaft der Ex-Sowjetrepublik als „gangsterhaft“ beschimpft und seine Regierung beauftragt, spiegelbildliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "„Die gangsterhaften Sanktionen des Westens haben zwei bis drei unserer Unternehmen getroffen. Wir müssen symmetrisch darauf antworten“, sagte Lukaschenko bei einem Treffen mit Vizepremier Juri Nasarow und Industrieminister Pjotr Parchomtschik. Eine Videoaufnahme des Treffens wurde von Sputnik Belarus am Dienstag auf Telegram geteilt.

Die weißrussische Regierung müsse schauen, welche konkreten Länder die Sanktionen mittragen, und „entsprechend reagieren“, forderte Lukaschenko. Zugleich wies er an, die betroffenen weißrussischen Unternehmen zu unterstützen.

Die Europäische Union hat in drei Etappen Sanktionen gegen insgesamt 88 Personen und sieben Organisationen in Weißrussland veranlasst, denen die EU Betrug bei der Präsidentenwahl am 9. August und Gewalt gegen Demonstranten vorwirft.

Bei der Präsidentenwahl war der Langzeitpräsident Lukaschenko nach amtlichen Angaben mit mehr als 80 Prozent der Stimmen für eine sechste Amtszeit gewählt worden. Die Opposition sprach von Wahlbetrug und erklärte ihre Kandidatin Swetlana Tichanowskaja zur Siegerin.

Seitdem gibt es landesweit Proteste, die von den Ordnungskräften teilweise niedergeschlagen werden. Zehntausende Demonstranten kamen seit August in Polizeigewahrsam. Die EU kündigte schärfere Sanktionen an, sollte sich die Lage in Weißrussland nicht verbessern."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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