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Bayern hat gemäß "Königsteiner Schlüssel" zu viele Flüchtlinge

Archivmeldung vom 30.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Franz Ferdinand Photography, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Franz Ferdinand Photography, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bayern hat gemäß "Königsteiner Schlüssel" bisher zu viele Flüchtlinge im Vergleich zu anderen Bundesländern aufgenommen. Aus einer vom Bundesministerium des Innern erstellten "Übersicht zur Verteilung ankommender Flüchtlinge auf die Länder" geht hervor, dass vor allem die von der SPD, den Grünen oder von der Linkspartei regierten Bundesländer, die sogenannten A-Länder, ein Defizit bei der Aufnahme von Flüchtlingen haben. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

Das grün-rot regierte Baden-Württemberg hat demnach bei einem Soll von 31.988 Flüchtlingen bisher nur 24.528 Flüchtlinge aufgenommen. Die Differenz ist auf der Übersicht mit 7.460 festgehalten. Darauf folgt Niedersachsen mit einer Differenz von 6.908 Flüchtlingen bei einem Soll von 23.085 Flüchtlingen. Brandenburg hat bei einem Soll von 7.596 Flüchtlingen nur 6.138 Flüchtlinge aufgenommen. Die Differenz beträgt 1458. Rheinland-Pfalz hat bei einem Soll von 11.912 Flüchtlingen bisher 9.648 Flüchtlinge aufgenommen. In Thüringen liegt die Negativdifferenz bei 372 Flüchtlingen. In Berlin bei 187 Flüchtlingen. Sachsen hat bei einem Soll von 12.578 Flüchtlingen bisher 7.892 Flüchtlinge aufgenommen. Die Differenz liegt folglich bei 4686. Sachsen-Anhalt hat bei einem Soll von 7.054 Flüchtlingen bisher 5.196 Flüchtlinge aufgenommen. Bayern hat bei einem Soll von 37.784 Flüchtlingen 52.361 Flüchtlinge aufgenommen und liegt mit 14.577 Flüchtlingen im Plus und damit vor allen anderen Bundesländern. Alle weiteren Bundesländer liegen ebenfalls im Plus. Stand der Übersicht ist der 29.09.2015.

Das Bundesministerium des Innern will die Zahlen weder bestätigen, noch dementieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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