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Bundesregierung hält erstmals britischen EU-Austritt für möglich

Archivmeldung vom 03.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bundeskanzleramt  Bild: ExtremNews
Bundeskanzleramt Bild: ExtremNews

Die Bundesregierung hält erstmals einen Austritt Großbritanniens aus der EU für möglich. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf entsprechende Einschätzungen in Kanzleramt und Außenministerium.

Hintergrund sei nicht der Wutausbruch des britischen Premiers David Cameron wegen einer kumulierten Nachzahlung von mehr als zwei Milliarden Euro an EU-Beiträgen, von der er sich beim jüngsten EU-Gipfel überrumpelt sah. Ungleich größere Sorge lösen in Berlin Camerons Andeutungen aus, eine bezifferte Quote für Zuwanderer aus EU-Staaten nach Großbritannien einführen zu wollen, schreibt der "Spiegel" weiter.

Das stünde in klarem Widerspruch zu einem zentralen Bestandteil der EU-Verträge, der Personenfreizügigkeit. Sollte Cameron darauf beharren, werde Kanzlerin Merkel die Bemühungen einstellen, Großbritannien in der EU zu halten: Damit wäre ein "point of no return" erreicht, hieß es dem Magazin zufolge in Regierungskreisen. "Das war’s dann." Daran soll Merkel bei einem Vieraugengespräch mit dem britischen Premier am Rande des jüngsten EU-Gipfel keinen Zweifel gelassen haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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