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ESA-Chef gratuliert Chinesen zu geglückter Mondmission

Archivmeldung vom 03.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bergbau auf dem Mond (Symbolbild)
Bergbau auf dem Mond (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Jan Wörner, Chef der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), hat den Chinesen zu ihrer geglückten Mondmission gratuliert. "Zweifellos ist die Landung auf der Rückseite des Mondes ein großer Erfolg der chinesischen Raumfahrt", sagte Wörner der "Heilbronner Stimme". "Ich bin hocherfreut über das globale Interesse am Mond und zolle den chinesischen Kollegen meinen Respekt."

Eine Landung auf der Rückseite sei besonders anspruchsvoll. Er habe daher auch unmittelbar nach der Landung seinem chinesischen Kollegen eine Gratulationsmail geschickt. "Der Mond ist seit ein paar Jahren endlich wieder als interessantes Objekt ausgemacht worden", so Wörner weiter. "Ich habe vor einigen Jahren das Konzept des Moon Village vorgeschlagen und sehe mich in der Resonanz von Ost bis West bestätigt." Weltweit gebe es eine ganze Reihe von Aktivitäten, die auf den Mond ausgerichtet seien.

"Durch Abstimmung zwischen den Akteuren, privat und öffentlich, werden bessere Ergebnisse erreicht. Es geht nicht um die Wiederholung des Wettrennens des letzten Jahrhunderts." Statt "back to the Moon" proklamiere er daher "forward to the Moon". Raumfahrt sei heute eine globale Kooperation, so Wörner. "In diesem Sinn arbeitet die ESA auch mit den chinesischen Kollegen eng zusammen, zum Beispiel bei SMILE."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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