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Griechischer Finanzminister schließt weitere Kreditlinie aus

Archivmeldung vom 14.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Efklidis Tsakalotos (2015)
Efklidis Tsakalotos (2015)

Von Unbekannt/Sinn Fein - https://www.flickr.com/photos/sinnfeinireland/16121694663/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41404329

Der griechische Finanzminister Euclid Tsakalotos schließt kategorisch aus, dass sein Land nach Ablauf des Rettungsprogramms um weitere Unterstützung europäischer Institutionen in Anspruch nehmen wird. "Wir schließen das Programm im August ab und wir werden nicht um die Absicherung durch eine Kreditlinie bitten", sagte Tsakalotos der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Wegen zunehmender Turbulenzen auf den Finanzmärkten müsse Griechenland vorsichtig sein, sagte Tsakalotos. Zugleich fordert er, dass Europa mit seiner Fiskalpolitik die Nachfrage auf dem Weltmarkt erhöht. Der griechische Finanzminister gibt zu, dass von seiner Regierung manche Teile der Gesellschaft übermäßig besteuert worden seien, findet aber insgesamt die Steuerlast in Griechenland nicht zu hoch. Zu den Reformen, die nach den Worten des Ministers für die Zukunft angepackt werden müssen, gehören eine schnellere Justiz, eine Verbesserung der öffentlichen Verwaltung und die Beseitigung von bürokratischen Hindernissen, schließlich ein besseres Investitionsklima. Für die geplanten Schuldenerleichterungen gegenüber Griechenland wünscht sich der Finanzminister die Annahme des französischen Vorschlags, der einen zweiten Schritt von Erleichterungen vorsieht für den Fall, dass Griechenland nicht so schnell wächst wie angenommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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