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UN ruft südostasiatische Länder zur Rettung von Flüchtlingen auf

Archivmeldung vom 19.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptquartier des UNHCR in Genf (Schweiz) (Garage des Nations)
Hauptquartier des UNHCR in Genf (Schweiz) (Garage des Nations)

Foto: Хрюша
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat die Regierungen südostasiatischer Staaten dazu aufgefordert die Bootsflüchtlinge vor den Küsten Thailands, Malaysias und Indonesiens zu retten. Man gehe davon aus, dass sich noch etwa 4.000 Menschen aus Myanmar und Bangladesch auf überfüllten Booten befinden, einige von ihnen seit mehr als einem Monat, so ein UNHCR-Sprecher am Dienstag.

Es gebe zunehmend Berichte über Wassermangel und Kämpfe um knapper werdende Lebensmittel an Bord. Menschen kämen durch Misshandlungen, Hunger und Krankheiten ums Leben. Indonesien, Malaysia und Thailand schicken immer wieder Flüchtlingsboote zurück aufs Meer. Unterdessen haben die Philippinen Hilfe für die Bootsflüchtlinge angeboten. Man wolle tun, was nötig sei, so ein Sprecher der philippinischen Regierung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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