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EVP-Fraktionschef Weber fordert den neuen französischen Präsidenten Macron auf, die Fesseln Frankreichs zu sprengen

Archivmeldung vom 09.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Manfred Weber (2014)
Manfred Weber (2014)

Foto: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), hat Reformschritten für Europa eine Absage erteilt, solange Frankreich seine Hausaufgaben noch nicht gemacht hätte. "Der neue Präsident Macron kann erst Reformschritte in Europa fordern, wenn er bewiesen hat, dass sein eigenes Land reformfähig ist", sagte der CSU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Bevor wir jetzt in Europa überlegen, was wir tun können, muss Macron zuerst einmal in seinem Land die Fesseln sprengen", sagte Weber weiter.

Von der Reformfähigkeit Frankreichs ist der Europa-Parlamentarier indes überzeugt: "Frankreich wieder aufholen, da bin ich mir ganz sicher. Das Potenzial ist jedenfalls da." Sonderregelungen für Frankreich lehnt Weber ab: "Es kommt nicht infrage, dass wir für Frankreich eine Sonderbehandlung durchwinken, nur weil es ein großes und wichtiges Land ist. Das käme übrigens auch bei Spaniern oder Portugiesen überhaupt nicht gut an, die ja in den vergangenen Jahren viele Opfer bringen mussten." Er verlangte von Frankreich Haushaltsdisziplin, eine Arbeitsmarktreform und einen Abbau der Staatsquote, die jetzt bei 56 Prozent liegt.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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