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Nuklear-Experte: Arafat vermutlich nicht mit Polonium getötet

Archivmeldung vom 09.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jassir Arafat(Weltwirtschaftsforum in Davos/28. Januar 2001)
Jassir Arafat(Weltwirtschaftsforum in Davos/28. Januar 2001)

Foto: Nard the Bard
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der führende deutsche Nuklear-Experte, Thomas Fanghänel, hält es für unwahrscheinlich, dass der ehemalige Palästinenser-Präsident Jassir Arafat 2004 mit radioaktivem Polonium 210 getötet wurde. "Heute wäre nur noch weniger als ein Millionstel der ursprünglich verabreichten Menge vorhanden", sagte der Direktor des Instituts für Transurane in Karlsruhe dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Er erwarte, dass ein Nachweis nicht gelinge. Arafats Witwe Suha glaubt, dass ihr Mann vergiftet wurde.

Schweizer Rechtsmediziner wollen tatsächlich Polonium im Leichnam gefunden haben, russische Experten dagegen nicht. Eine französische Analyse steht noch aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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