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Merkel gratuliert Poroschenko

Archivmeldung vom 30.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Angela Merkel
Angela Merkel

Foto: César
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Unternehmer Petro Poroschenko zu seiner Wahl zum Präsidenten der Ukraine gratuliert. "Sie übernehmen die Führung Ihres Landes in einer Zeit bedeutender Herausforderungen", so Merkel in einem Glückwunschtelegramm an Poroschenko. "In Ihrem Ziel, den Zusammenhalt aller Ukrainerinnen und Ukrainer zu stärken, ermutige ich Sie ausdrücklich." Die Wahl in der Ukraine sei ein "beeindruckendes Zeichen für den Willen der Ukrainer, Freiheit und Selbstbestimmung ihres Landes mit demokratischen Mitteln zu stärken", gewesen.

Besondere Anerkennung zollte sie den Wählern in der Ostukraine, "die trotz Bedrohung und Einschüchterung von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben". Die Bundesregierung werde die Ukraine auch in Zukunft unterstützen, so Merkel. "Ich würde mich daher freuen, Sie bald in Berlin empfangen zu können."

Poroschenko optimistisch für die Zukunft der Ukraine

Der neu gewählte ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist trotz der Auseinandersetzungen im Osten seines Landes optimistisch für die Zukunft der Ukraine. Er glaube, "dass wir innerhalb weniger Monate Frieden finden können, wenn auch Russland dazu bereit ist", so Poroschenko in einem Interview mit der "Bild-Zeitung". "Danach müssen wir uns auf die Wirtschaft konzentrieren und den Kampf gegen die Korruption aufnehmen." An seinem Vorhaben, als Präsident zuerst Donezk zu besuchen, will Poroschenko trotz der Gewalt festhalten: "Es wird meine erste Reise innerhalb des Landes sein. Es gibt nichts Wichtigeres für mich, als Frieden und Stabilität in der Region Donezk zu erreichen." Poroschenko sagte, dass die Ukraine den Korruptionskampf auf Basis des EU-Assoziierungsabkommens machen wolle. Poroschenko sagte weiter: "Wir wollen transparent und offen für eine neue Ukraine stehen. Viele junge Menschen wollten vor den Maidan-Demonstrationen das Land verlassen, jetzt wollen viele von ihnen hier bleiben und dabei helfen, etwas neues aufzubauen."

Vom Westen erwartet Poroschenko vorerst keine weitere direkte finanzielle Unterstützung. "Ich habe bereits intensive Telefonate mit vielen europäischen Regierungschefs geführt, unter anderem mit Kanzlerin Angela Merkel. Wir hoffen auf weitere Solidarität und Unterstützung, wir brauchen die Hilfe für die Ukraine, damit wir für Frieden sorgen können. Dabei geht es weniger um Geld, sondern um fachliches Wissen, um in unserem Kampf gegen die Korruption erfolgreich sein zu können."

Der künftige Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, kündigte an, insbesondere um deutsche Investitionen werben zu wollen. Er wolle seine Kontakte nutzen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, so Klitschko. "Gleichzeitig habe ich ein enges Verhältnis zu vielen deutschen und europäischen Politikern. Ich bin sicher, dass sie uns in unserem Kampf gegen Korruption und für die Demokratie in der Ukraine unterstützen werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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