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Voigt: Welches Spiel treibt der Mossad in Katalonien?

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Diada Nacional de Catalunya, Barcelona, September 2017
Diada Nacional de Catalunya, Barcelona, September 2017

Foto: MALLUS
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Israel und sein Geheimdienst Mossad ist nicht nur im Nahen Osten – wovon sich der deutsche NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt erst kürzlich auf einer Informationsreise in den Libanon überzeugen konnte – einer der penetrantesten Unruhestifter. In spanischen Medien machen dieser Tage brisante Berichte die Runde, wonach der Mossad auch im Katalonien-Konflikt seine Finger im Spiel hat und eine Eskalation zu provozieren versucht.

Unter Berufung auf eine Quelle beim spanischen Geheimdienst CNI ist in den Berichten die Rede davon, daß der Mossad seit geraumer Zeit eine katalanische Terrorgruppe zu formieren und dabei bei der separatistischen Jugendorganisation ARRAN Aktivisten zu rekrutieren versucht. Sogar Sturmgewehre und Handgranaten habe Israel für den künftigen separatistischen Terror in Katalonien schon bereitgestellt, weiß man beim CNI. Der amtierende spanische Außenminister Dastis habe deshalb und wegen anderer Mossad-Aktivitäten in Spanien bereits beim israelischen Botschafter Protest eingelegt.

Udo Voigt hält diese Enthüllungen für ungeheuerlich und möchte es deshalb genauer wissen. Er richtete heute eine schriftliche Anfrage an die Komission, in der er sich danach erkundigt, inwieweit auch EU-Behörden Kenntnis über die israelischen Geheimdienstaktivitäten in Katalonien haben.

In einer weiteren Anfrage möchte Voigt von der Kommission wissen, inwieweit sie über die permanenten israelischen Grenzverletzungen informiert ist, die die im Südlibanon stationierten UNIFIL-Blauhelme akribisch dokumentieren und deren Zahl im zurückliegenden Jahr 2017 signifikant angestiegen ist. Detailliertes Zahlenmaterial dazu hatte der libanesische Verteidigungsminister Sarraf dem deutschen Europaabgeordneten kürzlich bei seinem Besuch in Beirut übergeben. Außerdem würde Voigt gerne erfahren, inwieweit die Kommission bereits bei der israelischen Regierung gegen die permanenten Grenzverletzungen protestiert hat.

Verletzungen von Menschen- und Minderheitenrechten sind für die EU rund um den Globus stets ein großes Thema, egal ob im Iran, in China oder in Ungarn. Nach Lage der Dinge wäre jetzt Israel an der Reihe. Auf die Antwort der Kommission auf Udo Voigts Anfragen darf man gespannt sein.

Quelle: NPD-Europabüro Udo Voigt

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