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UNDP-Chef: Corona-Programme in "Wirtschaft von morgen" investieren

Archivmeldung vom 28.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Logo des "Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen" (UNDP)
Logo des "Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen" (UNDP)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, will, dass mit den milliardenschweren Konjunkturprogrammen in der Coronakrise vor allem zukunftsträchtige und umweltfreundliche Technologien gefördert werden.

"Wir müssen uns fragen: Investieren wir die Beträge in die Kohlenstoff-Industrie von gestern oder geben wir der Energiebranche, dem Transport oder der Landwirtschaft Impulse, die sie mit einem Sprung in die Wirtschaft von morgen befördern", sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.

Konkret regt er eine besondere Förderung in den Bereichen umweltfreundlicher Transport, Digitalisierung und Erneuerbare Energien an. Es gehe "nicht einfach nur um eine grüne Wende, sondern darum, dass wir Märkte, Technologie-Entwicklung und den Konsum der Bürger dahingehend ausrichten, dass Investitionen in zukunftsträchtige Branchen fließen".

Der Umbau der Wirtschaft sei - trotz der verheerenden Auswirkungen der Coronakrise - auch im Interesse der Allgemeinheit. "Immer mehr Menschen haben verstanden, dass das bisherige Wirtschaftsmodell - ständiges Mehr, Verbrennung fossiler Energie, Ausbeutung der Umwelt - an seine Grenzen stößt." Steiner sagte jedoch auch: "Keiner hat das perfekte Rezept, aber wenn wir es jetzt nicht versuchen, dann ist die Chance vielleicht auf lange Zeit vertan."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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