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Zeitung: Griechischer Unternehmer-Funktionär Maillis hofft auf klare Aussage Merkels zum Verbleib Athens im Euro

Archivmeldung vom 08.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Angela Merkel (2010) Bild: Armin Linnartz / de.wikipedia.org
Angela Merkel (2010) Bild: Armin Linnartz / de.wikipedia.org

Der Präsident der Deutsch-Griechischen Handelskammer, Michael Maillis, erhofft sich vom Besuch Angela Merkels in Athen ein klares Bekenntnis, dass Griechenland in der Euro-Zone bleiben soll. "Eine solche eindeutige Willensbekundung der Bundeskanzlerin ist jetzt das allerwichtigste, um die griechische Wirtschaft wieder zu stabilisieren", sagte Maillis der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe).

Maillis, der am Dienstag an dem  geplanten Treffen Merkels mit griechischen Unternehmern teilnehmen wird, wies darauf hin, dass derzeit wegen der Unsicherheit über die Zukunft der griechischen Währung kaum noch Kredite an die Wirtschaft vergeben würden. Am zweitwichtigsten sei die Freigabe der nächsten Kredittranche von 31 Milliarden Euro an das hoch verschuldete Land. Damit könnten die Banken rekapitalisiert werden. Zudem könne der griechische Staat dann seine ausstehenden Rechnungen in Höhe von sieben Milliarden Euro bei griechischen Firmen begleichen. Beides sei notwendig, um den Wirtschaftskreislauf wieder in Gang zu bringen. Natürlich wisse Griechenland, dass es im Gegenzug die eingegangenen Reformverpflichtungen erfüllen müsse, sagte Maillis. "Das wird auch geschehen". Notwendig dafür sei, dass die amtierende Regierung im Amt bleibe und auch von den europäischen Partnern stabilsiert werde. Maillis äußerte Bedauern über die angekündigten Proteste gegen Merkel. Die jüngsten Äußerungen aus Berlin, sowohl der Kanzlerin selbst, als auch ihrer Minister, zeugten von viel mehr Anerkennung für die griechischen Spar- und Reformanstrengungen als früher. Das werde in Griechenland auch wahrgenommen. Jedoch gebe es radikale Kräfte, die die Unzufriedenheit über die Sparmaßnahmen ausnutzten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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