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Polizei ermittelt gegen Putin-Angreiferinnen

Archivmeldung vom 09.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wladimir Putin Bild: Presidential Press and Information Office / de.wikipedia.org
Wladimir Putin Bild: Presidential Press and Information Office / de.wikipedia.org

Die Polizeidirektion Hannover hat Ermittlungen gegen fünf Aktivistinnen der ukrainischen Femininistinnen-Gruppe Femen wegen Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten eingeleitet. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde der "Welt".

Die Frauen waren am Montagmorgen auf der Hannover Messe mit nacktem Oberkörper schreiend auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin zugestürmt. Mit schwarzer Farbe hatten sie sich den Schriftzug "fuck dictator" auf die Oberkörper gemalt. Sicherheitskräfte hatten die Frauen daraufhin überwältigt und festgenommen. Putin verzichtete darauf, die Beleidigungen gegen ihn selbst anzuzeigen.

Nach "Welt"-Informationen vernahm die Polizei Hannover die Frauen, zwei Deutsche, eine Russin und zwei Ukrainerinnen, rund fünf Stunden lang. "Die Polizisten waren sehr nett und höflich zu uns", sagte die am Angriff auf Putin beteiligte Aktivistin Alexandra Schewtschenko der "Welt". Laut Strafgesetzbuch könnten die Aktivistinnen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden. Der Polizeisprecherin zufolge sei allerdings eher eine Geldstrafe zu erwarten. Das Verfahren gegen die beiden Frauen, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben, sei nach Zahlung einer sogenannten Sicherheitsleistung eingestellt worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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