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Über 100 Tote nach Flugzeugabsturz auf Kuba - Merkel kondoliert

Archivmeldung vom 19.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die verunglückte Maschine im Jahr 2011
Die verunglückte Maschine im Jahr 2011

Foto: File Upload Bot (Magnus Manske)
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei dem Flugzeugabsturz am Freitag auf Kuba sind über 100 Menschen ums Leben gekommen. Drei Frauen sollen den Absturz schwer verletzt überlebt haben, berichten staatliche kubanische Medien.

Insgesamt waren nach unterschiedlichen Angaben 110 oder 111 Menschen an Bord, darunter fünf oder sechs Crewmitglieder. Eine Boeing 737-200 war am Freitag kurz nach dem Start an Havannas Aeropuerto Internacional José Martí auf dem Weg in die kubanische Stadt Holguín abgestürzt. Bundeskanzlerin Angela Merkel schickte am Samstag ein Kondolenztelegramm an Kubas neuen Präsidenten Miguel Díaz-Canel.

"Die Nachricht vom Absturz einer Passagiermaschine in Ihrem Land, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind, hat mich mit tiefer Trauer erfüllt. Ihnen und Ihrem Land möchte ich mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Mein besonderes Mitgefühl gilt in diesen Stunden den Opfern und ihren Familien. Den Verletzten wünsche ich eine baldige Besserung", schrieb Merkel.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Angeblich soll der Pilot vor dem Absturz gewendet und versucht haben, zum Flughafen zurückkehren. Dabei habe sich die Maschine in Stromkabeln verfangen, wollten Augenzeugen gesehen haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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