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Zahl der im Ausland inhaftierten Deutschen laut Bundesregierung gestiegen

Archivmeldung vom 30.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Zahl der in ausländischen Gefängnissen inhaftierten deutschen Staatsbürger ist nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen Jahren gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

"An den Auslandsvertretungen wurden im Jahr 2017 insgesamt 2867 Haftfälle betreut", heißt es in dem Papier. 2016 seien es dagegen mit 2694 Haftfällen im Ausland fast 200 weniger gewesen. 2015 zählte die Regierung 2633 im Ausland inhaftierte Deutsche, im Jahr davor 2720. 2013 waren 2636 Haftfälle bekannt, 2459 in 2012. "Zur Zahl der darunter befindlichen möglicherweise aus politischen Gründen Inhaftierten weltweit kann die Bundesregierung keine verlässliche Aussage treffen", schrieb das Außenministerium. Denn nicht in allen Fällen kenne die Regierung den konkreten Tatvorwurf. Da die Regierung die genaue Zahl politischer Häftlinge nicht kenne, erscheine sie "als weitgehend hilflos, wenn es um die Menschenrechte der eigenen Bürger im Ausland geht", sagte AfD-Politiker Anton Friesen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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