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Troika-Bericht über Griechenland wohl erst im Oktober

Archivmeldung vom 27.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Manfred Nuding / pixelio.de
Bild: Manfred Nuding / pixelio.de

Die Troika aus Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank wird ihren Abschlussbericht zu den Reformfortschritten in Griechenland "frühestens Anfang Oktober" vorlegen.

Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf einen mit den Vorgängen vertrauten EU-Diplomaten. Grund seien Privatisierungsbestrebungen der griechischen Regierung, die wahrscheinlich erst im September umgesetzt werden könnten.

Westerwelle kritisiert Spekulationen über Euro-Austritt Griechenlands

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Äußerungen aus der CSU über einen möglichen Austritt Athens aus der Eurozone als "töricht" kritisiert und vor Vorurteilen gewarnt. "Mit dem Bedienen von Vorurteilen wird man unserer Verantwortung für Europa und den Euro nicht gerecht", sagte Westerwelle der "Rheinischen Post".

Dem Bericht der Troika über die Fortschritte Athens bei der Umsetzung der Reformen vorzugreifen, sei "töricht", so Westerwelle. "Der griechische Ministerpräsident hat in Berlin und Paris klargestellt, dass Griechenland seine Verpflichtungen einhalten will. Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass diesen entschlossenen Worten ebenso konsequente Taten folgen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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