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Russische Militärhilfe an Syrien ist nur für Kampf gegen Terror bestimmt

Archivmeldung vom 10.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Porträts vom Bürgerkrieg in Syrien
Porträts vom Bürgerkrieg in Syrien

Foto: Pereslavtsev
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russland erweist militärische Hilfe an Syrien nur zum Kampf gegen den Terrorismus. „Garantien, dass russische Waffen nicht zu anderen Zwecken genutzt werden, sind in entsprechenden russisch-syrischen Verträgen festgeschrieben“, erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau.

Bei der deutschen Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" heißt es im Artikel weiter: "„Selbstverständlich liefern wir Waffen. Darauf sind wir und Damaskus einig. Aber diese Waffen werden nur im Kampf gegen die Terroristen eingesetzt. Ich kann versichern, dass wir mit unserer militärtechnischen Hilfe für Damaskus kein anderes Ziel verfolgen“, betonte die Sprecherin.

Moskau bezeichnet Position des Westens zu Syrien als „heuchlerisch“

Als „heuchlerisch“ hat die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Position des Westens zu Syrien bezeichnet. „Leider muss ich feststellen, dass das Wort ‚Heuchelei‘ jetzt integrierter Bestandteil des diplomatischen Lexikons ist“, sagte Sacharowa am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

„Wenn Damaskus bald als eine offizielle und bald als eine illegale Regierung anerkannt wird, dann ist das Ausdruck der klassischen Heuchelei.“ Sacharowa sagte ferner, dass der Westen das Regime von Präsident Baschar al-Assad bei der Diskussion des Problems des Kampfes gegen den Terrorismus als illegal betrachtet, und zugleich mit dem offiziellen Damaskus über die Vernichtung der syrischen Chemiewaffen verhandelt hatte. Dabei sollte der Westen – nicht wir – eine klare Position beziehen. „Wir haben unseren Kurs seit langem bestimmt und verfolgen ihn konsequent“, sagte die Sprecherin.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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