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Genfer Abrüstungskonferenz: Moskau wirft Berlin Teilnahme an Biowaffen-Entwicklung in Ukraine vor

Archivmeldung vom 02.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Biogefährdung (Symbolbild)
Biogefährdung (Symbolbild)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In seiner Rede vor der UN-Abrüstungskonferenz in Genf hat der russische Botschafter Gennadi Gatilow den Verdacht geäußert, dass Deutschland über die Entwicklung von Biowaffen in der Ukraine im Klaren gewesen sei. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Gennadi Gatilow, der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen in Genf, hat während seiner Rede vor der Abrüstungskonferenz am Donnerstag weitere Informationen dargelegt, die russische Streitkräfte über die Arbeit der Biolabore zur Forschung verschiedener Krankheitserreger und ihrer Wirkung in der Ukraine während der militärischen Operation gesammelt haben sollen. Dem Botschafter zufolge hätte nicht nur Washington, sondern auch Berlin von den Aktivitäten der Labore in der Ukraine gewusst.

Dem US-Verteidigungsministerium wirft Moskau die unmittelbare Leitung der Forschung in den Laboren in der Ukraine vor. Nach Angaben der russischen Seite habe es auf dem Territorium der Ukraine ein ganzes Netzwerk von etwa 30 Laboren gegeben, die Gatilow zufolge an der "Stärkung pathogener Eigenschaften einer Reihe tödlicher Krankheiten" gearbeitet hätten. Unter anderem hatte Russland bereits zuvor den Verdacht geäußert, dass die Forscher in diesen Laboren angeblich ebenfalls mit dem Coronavirus aus Fledermäusen experimentiert hätten.

Darüber hinaus hegt Russland den Verdacht, dass ein Teil der Experimente in der Forschung der Wirkungen von Viren und weiteren Krankheitserregern auf Menschen verschiedener Ethnien bestanden habe. An den Forschungen seien laut Gatilow auch ausländische Labore und Institute beteiligt gewesen, unter anderem in Georgien, den USA und Deutschland. Konkret nannte der russische Botschafter das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, das angeblich Blutproben der slawischen Volksgruppe bekommen habe. Deutsche Ärzte hätten nach russischen Angaben "regelmäßig" ukrainische Krankenhäuser besucht und den Verlauf der Krankheiten beobachtet. Gatilow wörtlich:

"Die Aktivitäten Deutschlands, die für die breite Öffentlichkeit bisher unbekannt blieben, bergen die gleiche Bedrohung wie biologische Experimente der USA und erfordern eine detaillierte Untersuchung."

Der Diplomat warf Washington vor, gefährliche Experimente auf dem Territorium der Ukraine durchführen zu lassen, um das eigene Territorium dadurch nicht zu bedrohen. Die russische Seite erwarte ausführliche Erklärungen zu diesen Vorwürfen seitens der USA, so Gatilow."

Quelle: RT DE

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