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US-Regierung kritisiert irakische Truppen

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Ashton Carter (2015)
Ashton Carter (2015)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die US-Regierung hat die irakische Armee nach den jüngsten militärischen Niederlagen gegen die Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) scharf kritisiert. US-Verteidigungsminister Ashton Carter sagte mit Blick auf die Kämpfe um die Stadt Ramadi gegenüber CNN, dass die irakische Armee "einfach keinen Willen zum Kampf gezeigt" habe.

Trotz ihrer zahlenmäßig großen Überlegenheit gegenüber der Terrormiliz hätten sich die irakischen Truppen zurückgezogen, kritisierte Carter, der seit Februar 2015 im Amt ist. "Wir können sie ausbilden, wir können ihnen Ausrüstung geben, aber wir können ihnen keinen Willen zum Kampf geben."

Gleichwohl wolle der US-Verteidigungsminister an der Strategie der Vereinigten Staaten gegen den IS festhalten: Die USA müssten ihre Ausrüstungslieferungen beschleunigen und die Ausbildung der irakischen Truppen fortsetzen. Eine größere Präsenz des US-Militärs im Irak zur Zurückdrängung des IS schloss Carter hingegen aus: "Wir können dies nicht selbst durchführen. Wir können nur helfen, die Bedingungen zu schaffen, die es möglich machen."

Der "Islamische Staat" hatte zuletzt einen strategisch wichtigen Grenzübergang zwischen Syrien und dem Irak erobert. Wenige Tage zuvor hatten IS-Kämpfer die Stadt Ramadi unter ihre Kontrolle gebracht. Die Einnahme der Stadt war die größte militärische Niederlage der irakischen Armee seit gut einem Jahr.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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