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Wächterrat schließt 2.000 Kandidaten von Parlamentswahl im Iran aus

Archivmeldung vom 21.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der Islamischen Republik Iran
Flagge der Islamischen Republik Iran

Im Iran hat der Wächterrat rund 2.000 Kandidaten von Parlamentswahl ausgeschlossen. Das teilte das Kontrollgremium aus Klerikern und Juristen am Dienstag mit. Demnach erhielten lediglich 3.444 von den ursprünglich 5.395 Bewerbern eine Registrierung. Politikern zufolge befänden sich unter den Abgewiesenen größtenteils Anhänger des Präsidenten Mahmud Ahmadinedjad.

Damit nehmen kaum Reformer an der Wahl teil, sondern hauptsächlich Anhänger der verschiedenen Erzkonservativen, allen voran Fürsprecher des derzeitigen geistlichen Oberhauptes Ajatollah Ali Chamenei. Kandidaten, die sich im Iran zur Wahl stellen wollen, müssen sich zunächst im Innenministerium registrieren lassen, bevor dann der Wächterrat über die Genehmigung entscheidet. Dieser wird vom geistlichen Oberhaupt Ali Chamenei ernannt. Die Parlamentswahl findet am 2. März statt. Dann sind rund 48,3 Millionen Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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