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Öffentliches Defizit in der EU und im Euroraum bei 1,7% bzw. 1,5% des BIP

Archivmeldung vom 24.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eurostat Verwaltungsgebäude in Luxemburg
Eurostat Verwaltungsgebäude in Luxemburg

Foto: Carlos Goulão
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Jahr 2016 verringerten sich das öffentliche Defizit und der öffentliche Schuldenstand relativ gesehen sowohl in der Europäischen Union (EU28) als auch im Euroraum (ER19) im Vergleich zu 2016. Heute stellt Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, Daten zum öffentlichen Defizit und öffentlichen Schuldenstand bereit, die auf den Angaben beruhen, die die EU-Mitgliedstaaten in der ersten Datenmeldung im Jahr 2017 für die Jahre 2013 bis 2016 im Rahmen des Verfahrens bei einem übermäßigen Defizit (VÜD) übermittelt haben.

Gemessen am BIP verringerte sich das öffentliche Defizit in der EU28 von 2,4% im Jahr 2015 auf 1,7% im Jahr 2016 und im Euroraum von 2,1% auf 1,5%.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2016 einen öffentlichen Überschuss (+0,8%), ebenso wie Luxemburg (+1,6%), Malta (+1,0%), Schweden (+0,9%), Griechenland (+0,7%), die Tschechische Republik (+0,6%), Zypern und die Niederlande (je +0,4%) sowie Estland und Litauen (je +0,3%). Vier Mitgliedstaaten wiesen ein Defizit von 3% oder mehr des BIP auf: Spanien (-4,5%), Frankreich (-3,4%), Rumänien und das Vereinigte Königreich (je -3,0%).

Gemessen am BIP sank der öffentliche Schuldenstand in der EU von 84,9% (Ende 2015) auf 83,5% (Ende 2016) und im Euroraum von 90,3% auf 89,2%.

In Deutschland ging die Verschuldungsquote von 71,2% auf 68,3% des BIP zurück. Die höchsten Verschuldungsquoten verzeichneten Griechenland (179,0%), Italien (132,6%), Portugal (130,4%), Zypern (107,8%) und Belgien (105,9%).

Quelle: EUROSTAT (ots)

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