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Hacker Guccifer: CIA, NSA und State Department stehen hinter Hackerattacken auf USA

Archivmeldung vom 12.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: setcookie / pixelio.de
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Der rumänische Hacker Marsel Lechel Lazar, in der Hackerszene besser bekannt als Guccifer, hat in einem Interview für Fox News erklärt, die amerikanische Regierung sei der Drahtzieher der Hackerattacken auf die US-Wahlen.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "Laut dem Hacker stehen hinter seinem „Namensvetter“ Guccifer 2.0 — dem Hackeraccount, der in die Server des Nationalen Komitees der Demokratischen Partei eingedrungen ist — nicht die russischen Geheimdienste, wie amerikanische Politiker und Medien berichten.

„Ich denke, Guccifer 2.0 ist ein Produkt der Amerikaner selbst. Guccifer 2.0 wurde von Leuten aus dem State Department, dem States Cyber Command der NSA sowie aus dem Projekt „Vault 7“ der CIA entwickelt“, sagte Lazar.

Zu der Meinung komme er auf Basis seiner 15-jährigen Hacker-Erfahrung.

Lazar bestreitet nicht, selbst früher in die Computer Hunderter Amerikaner eingebrochen zu sein, darunter in die PCs von Hillary Clintons Assistent Sidney Blumenthal, dem ehemaligen Außenminister der Vereinigten Staaten Colin Powell, Mitglieder der Busch-Familie und anderer. Hierbei nutzte er durchaus russische Proxy-Server – aber nur „wegen ihrer Geschwindigkeit“.

Die amerikanischen Geheimdienste gehen davon aus, dass der Hacker unter dem Pseudonym Guccifer 2.0 für die Hackerattacken auf die Server des Nationalen Komitees der Demokratischen Partei verantwortlich ist. Nach US-Darstellung wurde dieser Angriff aus Moskau angeordnet. Guccifer 2.0 selbst bestreitet alle Anschuldigungen.

In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der US-Präsidentschaftswahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat sowie ob Hacker-Attacken die US-Wahlen beeinflusst hätten. Die angeblichen Hacker-Angriffe dienten unter anderem als Vorwand, um Sanktionen gegen Russland massiv zu verschärfen.

Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach bestritten. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mehrfach darauf hingewiesen, dass immer noch keine Beweise für die angebliche „russische Einmischung“ präsentiert worden seien.

Derzeit gewinnt die „Russland-Affäre“ immer weiter an Bedeutung. Nun soll der Sonderstaatsanwalt Robert Mueller unter anderem klären, ob Trump versucht hatte, zu seinen Gunsten Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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