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Trump fordert von Europa Rücknahme von IS-Kämpfern

Archivmeldung vom 21.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Donald Trump (2017)
Donald Trump (2017)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Präsident Donald Trump hat Herkunftsländern ausländischer Kämpfer der Terrormiliz IS mit Konsequenzen gedroht, sollten sie ihre in Syrien gefangen genommenen Staatsbürger nicht zurückzunehmen. Ausdrücklich erwähnte er dabei Deutschland und Frankreich. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter ist auf der deutschen Webseite zu lesen: "Der US-Präsident kritisierte, bislang verweigerten europäische Staaten die Rücknahme. Ausdrücklich erwähnte er Deutschland und Frankreich.

"Irgendwann werde ich sagen müssen, es tut mir leid, aber entweder nehmt Ihr sie zurück, oder wir werden sie an Euren Grenzen freilassen", sagte Trump am Freitag am Rande eines Treffens mit Australiens Premierminister Scott Morrison im Weißen Haus.

Die in Syrien gefassten Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" werden von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) gefangen gehalten, die von den USA unterstützt werden. "Wir haben Europagetan", sagte Trump. Die Vereinigten Staaten würden nicht Abertausende Gefangene "für die nächsten 50 Jahre" im US-Gefangenenlager Guantanamo Bay oder an einem anderen Ort internieren und dafür Milliarden Dollar ausgeben. Trump hat europäische Staaten mehrfach und mit wachsender Dringlichkeit zur Rücknahme ihrer in Syrien gefassten Staatsbürger aufgefordert."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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