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Zeitung: Gläubiger gehen auf Griechenland zu

Archivmeldung vom 03.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Die Gläubiger Griechenlands haben sich laut eines Berichts der "Welt" im Schuldenstreit auf Athen zubewegt. Sie seien bereit, geringere Rentenkürzungen zu akzeptieren. Dennoch lägen beide Seiten weit auseinander, hieß es der Zeitung zufolge in europäischen Verhandlungskreisen: "Ich glaube nicht, dass die Gläubiger noch weitergehen können. Wir sind auf der roten Linie angekommen."

So forderten die Institutionen bei den Renten nur noch Kürzungen in Höhe von einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Zuvor hatten sie noch Einsparungen in Höhe von 1,5 Prozent verlangt. Allerdings lägen beide Seiten dafür nun beim Haushalt weit auseinander. So sieht das neue griechische Reformprogramm einen Primärüberschuss zwischen 0,3 und 0,8 Prozent für dieses Jahr vor.

Den Planungen der Institutionen zufolge soll diese Kennziffer, die dem Haushaltsüberschuss ohne Zinszahlungen bezogen auf das BIP entspricht, dagegen in diesem Jahr bei einem Prozent liegen und bis 2017 auf drei Prozent ansteigen, schreibt die "Welt" weiter.

Griechenland fordert dem Bericht zufolge Schuldenerleichterungen. Diese sollen über längere Laufzeiten und eine Verschiebung von Schuldenrückzahlungen bewerkstelligt werden. "Das werden die Institutionen aber auf keinen Fall mitmachen", hieß es laut Bericht in Verhandlungskreisen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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