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Bertelsmann-Chef wirbt für Allianzen europäischer Medienkonzerne

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bertelsmann Building, die Nordamerika-Zentrale in Manhattan, New York City
Bertelsmann Building, die Nordamerika-Zentrale in Manhattan, New York City

Foto: Americasroof at en.wikipedia
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts der wachsenden Macht der US-Tech-Plattformen wirbt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe für neue Allianzen europäischer Medienunternehmen. "Die Macht von Google und Facebook im deutschen Werbemarkt ist inzwischen so groß, dass wir nicht mehr in unseren alten Mediensilos denken können", sagte Rabe dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Wenn man weiterhin nur versuche, "unsere Geschäfte allein zu betreiben und uns von der traditionellen Konkurrenz abgrenzen, schaufeln wir unser eigenes Grab". Bertelsmann sei deswegen auch bereit, sich für Partnerschaften mit alten Rivalen wie Burda oder ProSiebenSat.1 Media zu öffnen. "Ich bin überzeugt, dass wir in unser Werbebündnis - die Ad Alliance - auch Dritte aufnehmen müssen", so Rabe weiter.

Zu Bertelsmann gehören unter anderem die TV-Sendergruppe RTL Group, der Buchverlag Penguin Random House und der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr. Auch bei Video-on-Demand sieht Rabe im Wettbewerb gegen die US-Streaming-Riesen wie Netflix nur eine Chance in gemeinsamen Angeboten. "Macht es wirklich Sinn, dass RTL, ProSiebenSat.1 und die Öffentlich-Rechtlichen ihre eigenen Videoplattformen betreiben? Mir scheint: Über kurz oder lang müssen wir in der einen oder anderen Form kooperieren. Wir sind da jedenfalls offen", so der Bertelsmann-Chef.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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