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China-Experte sieht große Unzufriedenheit mit Krisenmanagement

Archivmeldung vom 18.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Unzufrieden (Symbolbild)
Unzufrieden (Symbolbild)

Bild: S. Hofschleager / pixelio.de

Der China-Forscher Nis Grünberg sieht eine große Unzufriedenheit bei der chinesischen Bevölkerung mit dem Krisenmanagement im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Unzufriedenheit habe es "besonders in den ersten wichtigen Wochen" gegeben, sagte Grünberg am Dienstag im Deutschlandfunk.

"Man hat da viel Zeit verschwendet und das ist systemisch, aber auch auf menschliches Versagen zurückzuführen. Jetzt scheint man von zentraler Seite klarmachen zu wollen, dass alles getan wurde und die Schuld bei der Lokalregierung liegt", so der Forscher. Zum aktuellen Alltag der Menschen in Wuhan sagte er: "Alle Aktivität außen ist mehr oder weniger verboten, Verkehr, öffentlicher Transport und so weiter. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und es gibt sehr viele Posts auf den sozialen Medien von sehr frustrierten Menschen, die sich da wortwörtlich fast zu Tode langweilen." Grünberg ist für einen Beistand aus dem Ausland. "Ich glaube, bei aller Kritik sollte man einfach jetzt China unterstützen. Das ist eine Krise, die egal wie man sich verhält die Menschen einfach sehr hoch belastet."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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