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Kindernothilfe: Ausbeutung von Kindern endlich beenden

Archivmeldung vom 21.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) startet am Donnerstag, den 21. Januar, zusammen mit dem globalen Netzwerk Alliance 8.7 das Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit. Die Kindernothilfe ist Mitglied der Alliance 8.7 und unterstützt das gemeinsame Ziel der Abschaffung von Kinderarbeit.

"Die Corona-Pandemie erschwert dabei unseren Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Die Folgen für Millionen arbeitende Kinder sind katastrophal", sagt Vorstandsmitglied Carsten Montag.

Nach Angaben der ILO sind aktuell 152 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit betroffen. Zwar ist die Zahl in den vergangenen zehn Jahren um 38 Prozent gesunken, jedoch hat die Corona-Pandemie drastische Auswirkungen auf die Entwicklungen. Coronabedingte Schulschließungen und Arbeitslosigkeit der Eltern steigern Armut und die Zahl der arbeitenden Kinder. "Besonders jetzt ist es mehr als wichtig, das gemeinsame Ziel der Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit nicht aus den Augen zu verlieren", betont Carsten Montag.

Seit Jahren setzt sich die Kindernothilfe für den Schutz von Mädchen und Jungen vor ausbeuterischer Kinderarbeit ein. In ihren Projektländern tragen Kinderschutzzentren, Zugang zu Bildung sowie die Unterstützung von Familien, damit sie nicht mehr auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen sind, nachhaltig dazu bei, den Kreislauf der Armut zu unterbrechen und arbeitenden Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu bieten. "Dabei ist es uns als Kinderrechtsorganisation besonders wichtig, betroffene Mädchen und Jungen an politischen Debatten wie dieser zu beteiligen, da sie die Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebensrealität sind", sagt Montag.

Außerdem fordert die Kindernothilfe zusammen mit anderen Kinderrechtsorganisationen strenge Gesetze mit klar definierten Haftungsregelungen, die Unternehmen verpflichten, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten, um so ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden. "Diese globale Herausforderung können wir nur gemeinsam lösen", so Montag weiter.

Als eine der größten Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren weltweit benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Die Kindernothilfe unterstützt das Ziel der ILO bis 2025 Kinderarbeit weltweit abzuschaffen. Weitere Infos unter kindernothilfe.de

Quelle: Kindernothilfe e.V. (ots)


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