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Pakistan: Zahl getöteter Christen bei Anschlag steigt auf 70

Archivmeldung vom 29.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge von Pakistan
Flagge von Pakistan

Die Zahl der Opfer bei einem Terroranschlag auf einen Kinderspielplatz im pakistanischen Lahore am Ostersonntag ist auf 70 gestiegen. Unter den Opfern sind nach lokalen Medienberichten mindestens 29 Kinder. Mehr als 340 Menschen seien verletzt worden. Viele der Verletzten seien in einem schlechten Zustand, daher sei mit einer steigenden Opferzahl zu rechnen.

Der Attentäter habe sich an einem der Zugänge zu dem Kinderspielplatz in einem belebten Park in die Luft gesprengt. Die Sprengstoffweste des Selbstmordattentäters sei mit Metallteilen wie Schrauben und Muttern gefüllt gewesen, um die Sprengwirkung noch zu verstärken.

Die radikale Miliz "Jamaat ul-Ahrar" bekannte sich unterdessen zu dem Anschlag.

Steinmeier verurteilt Anschlag auf Christen in Lahore

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat das Taliban-Attentat in der pakistanischen Stadt Lahore scharf verurteilt. "Der verbrecherische Anschlag auf christliche Familien beim Osterpicknick in Lahore hat erneut gezeigt, mit welcher Brutalität und Grausamkeit Terroristen ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Pakistan zu zerstören versuchen, und dass sie vor nichts Halt machen, um dieses Ziel zu erreichen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". Die Regierung in Islamabad führe den Kampf gegen den Extremismus sehr ernsthaft, lobte Steinmeier. Es sei "wichtig und gut, dass sich Pakistan nun auch in die Bemühungen um einen Friedensprozess zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban aktiv einbringt". Der terroristischen Bedrohung könnten Pakistan und Afghanistan nur gemeinsam Herr werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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