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Grüne für humanitären Bundeswehr-Einsatz im Kampf gegen Ebola

Archivmeldung vom 11.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
A researcher working with the Ebola virus while wearing a BSL-4 positive pressure suit to avoid infection
A researcher working with the Ebola virus while wearing a BSL-4 positive pressure suit to avoid infection

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Lage in den Ebola-Gebieten haben Abgeordnete der Regierungs- und der Oppositionsfraktionen die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Die Grünen schlugen sogar einen humanitären Einsatz der Bundeswehr vor. "Wir müssen jetzt ganz massiv intervenieren", sagte Grünen-Entwicklungsexperte Uwe Kekeritz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Je länger wir warten, desto schwieriger wird es, die Katastrophe in den Griff zu kriegen." Die Bundeswehr könne Fachmediziner und Material zum Aufbau von dringend benötigten Quarantänestationen zur Verfügung stellen. "Wir fordern die Bundesregierung auf, das deutsche Potenzial zu eruieren und in Absprache mit der WHO sofort zu liefern", betonte Kekeritz. Für eine Erhöhung der finanziellen Hilfsmittel sprach sich die entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Bärbel Kofler, aus. "Ich halte eine Erhöhung des Budgets für humanitäre Hilfe und Lebensmittelhilfe für dringend geboten", sagte sie der Zeitung. Denn nur so könne die drohende Nahrungsmittelkatastrophe abgewendet werden, die sich als Folge der Ebola-Krise bereits abzeichne. Kofler verwies darauf, dass Medikamente und dringend benötigte Schutzkleidung, wie Anzüge, Masken, Handschuhe, Überschuhe und Desinfektionsmittel, schneller als bisher zu den Menschen in den betroffenen Regionen gelangen müssten.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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