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Patientenschützer: Berlin und Brüssel müssen Impfstoffhersteller zu Lieferungen zwingen

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Pistole, Bedrohen, Waffe, Zwingen (Symbolbild)
Pistole, Bedrohen, Waffe, Zwingen (Symbolbild)

Bild: Alexander Klaus / pixelio.de

Patientenschützer zeigen sich erzürnt über Verzögerungen der Corona-Impfstofflieferungen und verlangen von Berlin und Brüssel, den Druck auf die Hersteller zu erhöhen. "Die Menschen wollen sich impfen lassen, doch es gibt keinen Impfstoff. Der Branche ist das egal. Es geht ums Geld, koste es, was es wolle", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Brysch weiter: "Dabei bleibt der Schutz für Leib und Leben auf der Strecke. Bundesregierung und Europäische Kommission müssen das stoppen. Sei es mit Regressforderungen oder Ausfuhrbegrenzungen."

Der Patientenschützer reagierte auf Ankündigungen von Biontech und AstraZeneca, wegen Produktionsengpässen Millionen für das erste Quartal zugesagte Impfstoffdosen erst später liefern zu können. Am Montag hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gegenüber AstraZeneca protestiert.

"Die Impfstoffe-Hersteller machen, was sie wollen", schimpfte Brysch, gab Berlin und Brüssel aber eine Mitverantwortung. "Die Verträge sind blauäugig verhandelt. Selbst Forschungsgelder in Milliardenhöhe haben Deutschland und Europa ohne Bedingungen überwiesen. Jetzt kommt die Quittung."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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