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EU-Kommissarin Reding schlägt milliardenschweren Fonds für Roma vor

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Viviane Reding / Bild: World Economic Forum, de.wikipedia.org
Viviane Reding / Bild: World Economic Forum, de.wikipedia.org

EU-Justizkommissarin Viviane Reding schlägt vor, einen milliardenschweren Hilfsfonds zur besseren Integration der rund zehn Millionen Roma in Europa zu gründen. Eine für den dritten EU-Roma-Gipfel Ende der kommenden Woche in Brüssel angefertigte Studie bescheinigt den einzelnen Ländern zwar Fortschritte, trotzdem seien viele Roma noch nicht in die Gesellschaften ihrer Gastländer integriert.

Ein Problem sei, so Reding, dass die Mittel für die Roma-Integration aus dem allgemeinen Europäischen Sozialfonds stammten. Sie bekomme oft zu hören, dass jeder Euro, den die Bürgermeister zur Unterstützung von Roma verwendeten, bei anderen Sozialprojekten fehle. Daher zögerten Gemeinden häufig, Geld aus dem EU-Sozialfonds für die Roma zu beantragen. "Ein eigener Fonds würde dieses Problem lösen", sagte Reding dem "Spiegel". "Dann wäre klar: Das Geld gibt es nur für die Integration der Roma." Der Fonds könnte nach Redings Vorstellung mit Mitteln in Milliardenhöhe ausgestattet sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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