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UNHCR: Asylsystem in Griechenland trotz Reform mangelhaft

Archivmeldung vom 30.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: UNHCR / P.Taggart
Bild: UNHCR / P.Taggart

Das Asylsystem in Griechenland ist dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zufolge trotz einer Reform weiter mangelhaft. In einem Bericht, der auf einer Prüfung aus dem letzten Quartal des vergangenen Jahres beruht, empfiehlt UNHCR zudem, Asylsuchende nicht aus anderen Staaten der Europäischen Union nach Griechenland zurückzuschicken.

Zu den Problemen im Asylsystem zählten Schwierigkeiten im Zugang zu einem Asylverfahren, ein Rückstau von Fällen ohne Entscheidung unter den alten Verfahrensbestimmungen, die Gefahr willkürlicher Inhaftierung, inadäquate Aufnahmebedingungen, fehlende Identifizierung und Unterstützung von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, mangelnde Integrationschancen und entsprechende Unterstützungsmaßnahmen sowie fremdenfeindliche und rassistische Gewalt.

Grund für viele Missstände sei auch mangelndes Personal. Die Zahlen der Flüchtlinge und Migranten, die im vergangenen Jahr über das Meer nach Griechenland kamen, sind dem Flüchtlingshilfswerk zufolge dramatisch angestiegen: Insgesamt seien rund 43.500 Menschen über das Mittelmeer gekommen, ein Anstieg um 280 Prozent im Vergleich zu 2013.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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