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Russland hält unangekündigtes Luftwaffenmanöver ab

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Andrea Damm / pixelio.de
Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Russland hat ein unangekündigtes Luftwaffenmanöver begonnen. Präsident Wladimir Putin habe das viertägige Manöver am Montag angeordnet, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Rund 12.000 Soldaten und 250 Kampfflugzeuge seien an der Überprüfung der Gefechtsbereitschaft beteiligt.

Zuvor hatten die Nato-Staaten USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Norwegen sowie Schweden, Finnland und die Schweiz in Skandinavien nahe der Grenze zu Russland ein Manöver mit rund 100 Kampfflugzeugen begonnen. Nach Angaben der norwegischen Streitkräfte sollen dabei unter anderem der Abschuss von Luftzielen und die Betankung von Flugzeugen in der Luft geprobt werden.

Diplomatischer Schlagabtausch nach Russlands Einreiseverbot für CDU-Politiker

Das Einreiseverbot für den Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Karl-Georg Wellmann nach Russland hat zu einem diplomatischen Schlagabtausch zwischen Berlin und Moskau geführt. Nach "Bild"-Informationen  protestierte der Politische Direktor des Auswärtigen Amts, Hans-Dieter Lucas, bei Russlands Botschafter in Deutschland, Wladimir Grinin.

Deutschlands Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch, hatte zuvor beim russischen Außenamt interveniert. Wellmann, der Russland-Berichterstatter der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss ist, war am Sonntagabend am Moskauer Flughafen Scheremetjewo die Einreise ohne Nennung von Gründen verweigert worden.

Der Abgeordnete, der auch Wahlbeobachter in der Ukraine war und der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe vorsteht, verbrachte daraufhin die Nacht im Transitraum des Airports und reiste am Pfingstmontag zwangsweise zurück nach Berlin. Gegenüber "Bild" sagte Wellmann: "Dieser Schritt ist völlig unverständlich. Ich habe mich immer wieder für den Ausgleich mit Russland eingesetzt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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