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Magazin: BKA schließt Anschläge auf deutsche Medien nicht aus

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptgebäude Bundeskriminalamt Wiesbaden Liegenschaft Thaerstraße in Wiesbaden
Hauptgebäude Bundeskriminalamt Wiesbaden Liegenschaft Thaerstraße in Wiesbaden

Foto: Wo st 01
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Bundeskriminalamt (BKA) schließt Terroranschläge auf Redaktionen deutscher Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender nicht aus. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf ein vertrauliches BKA-Papier mit dem Titel "Gefährdungslage islamistischer Terrorismus".

Demnach befassen sich deutsche Sicherheitsbehörden seit längerem mit ähnlichen Szenarien wie dem Anschlag auf die französische Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo".

Laut "Focus" heißt es in der Analyse: "Islamkritische Ereignisse im Inland könnten sich bundesweit als Tatimpuls für islamistisch motivierte Gewalt gegen Privatpersonen, Medien(vertreter), öffentliche Sicherheitsorgane und deren Personal eignen."

Zugleich betonen die BKA-Experten, dass sich Anschläge in Deutschland "jederzeit" ereignen könnten. Den Tätern komme es auf "möglichst hohe Opferzahlen und ein Maximum an infrastrukturellem und wirtschaftlichem Schaden" an - "bei größtmöglicher medialer Aufmerksamkeit".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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