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Südsudan: Bundesregierung verurteilt Ausweisung von UN-Hilfskoordinator

Archivmeldung vom 05.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christoph Strässer Bild: UN Geneva, on Flickr CC BY-SA 2.0
Christoph Strässer Bild: UN Geneva, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Beauftragte für Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, hat die Ausweisung des stellvertretenden Leiters der UN-Friedensmission und UN-Hilfskoordinators für Südsudan, Toby Lanzer, aus dem afrikanischen Land verurteilt. "Die humanitäre Lage in Südsudan hat sich durch die Kämpfe weiter verschlechtert", erklärte Strässer am Freitag.

"Die von den Kämpfen Betroffenen benötigen die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Die Ausweisung von Herrn Lanzer widerspricht den Verpflichtungen Südsudans, humanitäre Hilfe zu ermöglichen und ist inakzeptabel." Die Arbeit humanitärer Organisationen dürfe nicht eingeschränkt werden, damit notleidende Menschen weiter lebensrettende Unterstützung erhalten könnten.

Die Regierung Südsudans hatte Lanzer Anfang der Woche ausgewiesen. Aufgrund der prekären Lage sind im Südsudan nach Angaben des Auswärtigen Amts 6,4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, mehr als die Hälfte von ihnen leide an akuter Nahrungsmittelunsicherheit. 1,55 Millionen Binnenvertriebene litten unter dem andauernden Konflikt, 555.000 Flüchtlinge hätten Schutz in Nachbarländern gesucht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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