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IW rechnet bei Clinton-Sieg mit Konjunktur-Impulsen für Deutschland

Archivmeldung vom 14.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hillary Clinton Bild: Hans Watson, on Flickr CC BY-SA 2.0
Hillary Clinton Bild: Hans Watson, on Flickr CC BY-SA 2.0

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet bei einem Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl auch positive Impulse für die deutsche Wirtschaft. In einem Beitrag für "Bild" erklärte IW-Direktor Michael Hüther, als Präsidentin werde Clinton in der Wirtschaftspolitik einen "pragmatischen Kurs" einschlagen und unter anderem das Freihandelsabkommen TTIP abschließen.

"Das heißt für uns: Mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr neue und sicherere Jobs. Und höhere Einkommen - gerade in Branchen, die vom Freihandel profitieren wie Autohersteller, Maschinenbauer", erklärte Hüther. Die Erfahrungen aus Freihandelszonen, beispielsweise im EU-Binnenmarkt, ließen auf diese positiven Effekte hoffen.

Der IW-Chef betonte, Clinton werde außerdem versuchen, die US-Mittelschicht zu entlasten. "Clinton weiß, das erfolgreiche Politik Kompromisse benötigt - und dass Erfolg von Politik auch an Jobanzahl und Löhnen bemessen wird. Bei ihr wie bei uns", sagte Hüther gegenüber "Bild".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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